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Marc Ohla Team.sorgenfrei

Für Beamte, Polizei und Soldaten

Reicht deine Pension, wenn du früher gehen musst?

Beamte sind gut versorgt, aber nicht in jeder Lage. In den ersten Dienstjahren, bei Dienstunfähigkeit und beim Übergang in die Beihilfe entstehen Lücken, die viele erst bemerken, wenn es zu spät ist.

5 Jahre

Wartezeit für das Ruhegehalt. Wer vorher dienstunfähig wird, bekommt keins.

In 40 Worten

Beamte, Polizisten und Soldaten sollten drei Dinge prüfen: die Dienstunfähigkeit, besonders in den ersten fünf Jahren, die Höhe der späteren Pension und die Krankenversicherung beim Wechsel von Heilfürsorge oder truppenärztlicher Versorgung in die Beihilfe.

So gehen wir es an

Drei Lücken, die wir schließen.

Gerade am Anfang der Laufbahn ist der Schutz am günstigsten.

  1. Dienstunfähigkeit

    Ruhegehalt gibt es erst nach fünf Jahren, danach nur nach Dienstjahren. Bei der Polizei braucht es eine Klausel für Polizeidienstunfähigkeit.

    Dienstunfähigkeit berechnen →

  2. Pension prüfen

    1,79375 % je Dienstjahr, höchstens 71,75 %. Schicht- und Erschwerniszulagen zählen meist nicht mit.

    Pension und Lücke →

  3. Krankenversicherung und Anwartschaft

    Wer heute Heilfürsorge oder truppenärztliche Versorgung hat, braucht später eine private Krankenversicherung. Eine Anwartschaft sichert schon jetzt deinen Gesundheitszustand.

Gut zu wissen

Was im öffentlichen Dienst oft übersehen wird.

PROBEZEIT

Die größte Lücke

Beamte auf Probe und auf Widerruf haben vor Ablauf der fünf Jahre keinen Anspruch auf Ruhegehalt.

HEILFÜRSORGE

Endet mit dem Ruhestand

Danach gilt die Beihilfe, meist 70 %. Den Rest versicherst du privat, dann mit Gesundheitsprüfung, wenn du keine Anwartschaft hast.

SOLDATEN AUF ZEIT

Kein Ruhegehalt

Sie werden in der gesetzlichen Rente nachversichert. Mit dem Dienstende endet auch die truppenärztliche Versorgung.

Rechtsgrundlagen: Beamtenversorgungsgesetz und Landesrecht. Beihilfe und Heilfürsorge unterscheiden sich je nach Dienstherr.

Fragen

Kurz und ehrlich beantwortet.

Brauche ich als Beamter eine private Absicherung?

Ja, denn in den ersten fünf Dienstjahren gibt es bei Dienstunfähigkeit kein Ruhegehalt, und danach deckt es selten den gewohnten Lebensstandard.

Was ist Polizeidienstunfähigkeit?

Für den Polizeidienst gelten höhere Anforderungen als für den allgemeinen Dienst. Man kann polizeidienstunfähig und trotzdem allgemein dienstfähig sein. Ein guter Vertrag zahlt schon bei Polizeidienstunfähigkeit.

Was ist eine Anwartschaftsversicherung?

Eine ruhende private Krankenversicherung. Du zahlst einen kleinen Beitrag und sicherst dir das Recht, später ohne neue Gesundheitsprüfung in den vollen Tarif zu wechseln.

Wie hoch ist die Beihilfe?

Das regelt jeder Dienstherr selbst. Für Aktive oft 50 %, mit zwei Kindern 70 %, im Ruhestand meist 70 %. Den Rest versicherst du privat.

Der nächste Schritt

Für deinen Dienst.

30 Minuten zum Start. Bei Polizei und Bundeswehr kenne ich die Besonderheiten, von der Klausel bis zur Anwartschaft.

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Marc Ohla, Team.sorgenfrei, Balingen-Frommern.

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